Blog-Archiv

Von 2006 - 2011 habe ich hier ein Blog über meine tägliche Arbeit geschrieben.
Das hier ist das Archiv.

Was bringt das alles?


Sie lesen hier einen Artikel im Archiv eines lange geschlossenen Blogs. Die Informationen können also arg veraltet sein.
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Wenn ich in Kreisen vom Web 2.0 berichte, die sich bis dahin noch gar nicht oder kaum mit dem Thema auseinandergesetzt haben gibt es ein paar typische Fragen: "Wo soll ich die Zeit hernehmen?" zum Beispiel oder aber auch: "Und was bringt mir das?"

Zweiteres versuche ich mal hier zu beantworten.

Als Beispiel gehe ich mal mein iPhone der Reihe nach durch - die meisten Dienste, die ich nutze sind inzwischen auch dort angekommen.

iPhone - Startbildschirm
  1. (Oben links beginnt die Reihe mit dem Nachrichten-Programm für SMS und MMS ich werde auch weiterhin Programme, die nicht direkt mit dem Web 2.0 zu tun haben nur kurz und kursiv markiert aufzählen)
  2. Es folgt NetNewsWire, einem RSS-Reader der Firma NewsGator. Sowohl auf dem Windows-Desktop-Rechner als auch auf dem Apple-Laptop sind ebenfalls News-Reader des gleichen Anbieters installiert – alle drei synchronisieren sich mit dem Google-Reader, so dass ich über all jederzeit einen der Reader starten kann und immer nur die jeweils aktuellen, ungelesenen Feeds angezeigt bekomme.
    Ein einzelner, lokal installierter NewsReader würde mich an einen Arbeitsplatz binden, so dass der Vorteil von RSS - der schnelle Überblick über von mir beobachtete Websites und Nachrichtenquellen wieder eingeschränkt würd, sobald ich unterwegs bin.
  3. (Der Safari daneben ermöglich mir den Internetzugang.)
  4. Wikipanion macht den Inhalt der Wikipedia besser durchsuchbar und benutzbar - das Programm bringt also die umfangreiche Online-Enzyklopädie aufs Handy.
  5. Die nächste Reihe beginnt mit IM+ einem Multimessenger, der mir Kontakt zu den Messengern von ICQ, Yahoo, AIM, MSN, GoogleTalk und dem facebook-Chat ermöglicht. Oder anders gesagt: Das Programm ermöglicht es mir, auch über diese Medien überall Kontakt zu halten.
  6. Skype ergänzt IM+. Skype ist für viele Menschen inzwischen ein selbstverständliches Kommunikationsmedium, das sich so auch mobil nutzen lässt.
  7. Echofon ist auf dem Handy das Programm, das mich mit Twitter in Verbindung hält. Die schnelle Echtzeitkommunikation und der (wenn ich will) ständige Kontakt zu meinem Followern bietet mir zum einen Zugriff auf ein Netzwerk von Fachleuten zum einen sowie oft die aktuellsten Nachrichten zum anderen.Darauf will ich natürlich auch unterwegs nicht verzichten.
  8. RTM (Remember the Milk) ist die Schnittstelle zu einem Web-basierten Zeit- und Aufgabenmanagement-Programm – auch Getting Things Done-Tool genannt. Die Sortierung fälliger Aufgaben nach Orten, nach Zeitaufwand und ihre Einordnung in verschiedene, frei angelegte Listen hält den Kopf frei und macht es leichter, sich auf die eigentlich gerade anstehende Aufgabe zu konzentrieren.
  9. facebook ist das nächste soziale Netzwerk, zu dem ich mobilen Zugriff habe. Ähnlich wie bei Twitter – oder auch beim noch folgenden XING – lassen sich die Vorteile der sozailen Netzwerke im Web vereinfacht so zusammenfassen: Vernetzung schafft einen Pool an Kompetenz zu Fachthemen oder aktuellem, der sich ohne online-Unterstützung nur schwer bewerkstelligen ließe.
  10. XING: Siehe facbook. Oder Twitter.
  11. last.fm ist eine der Web 2.0-Dienste, die oft das meiste Kopfschütteln hervorrufen. last.fm darf sich seit vielen Monaten jedes Musikstück, das ich auf einem meiner Computer höre merken. damit kann man natürlich zum einen nette Statistiken anlegen und feststellen, welche Interpreten oder Gruppen ich denn so am liebsten höre. Interessanter ist aber, dass dieser Musikgeschmack mit dem anderer last.fm-User verglichen wird und last.fm mir auf diesem Abgleich basierend auch Vorschläge machen kann, welche Musik ich sonst noch so mögen könnte. Was dazu führt, dass ich – wann immer ich möchte – sehr treffende Musikempfehlungen bekomme und sich mein musikalischer Horizont auch in den Zeiten des Formatradios noch erweitern kann.
  12. Qype Radar. Auch Qype ruft oft Zweifel hervor. »Warum soll ich etwas darüber ins Internet schreiben, wie das Restaurant war, in dem ich gegegssen habe?« lautet die meistgestellte Frage.
    Die Antwort ist einfach: Wenn viele Menschen das tun, dann entsehht eine Übersicht über Restaurants (und andere Plätze) in Deutschland, die es sonst nirgends gibt. Und wenn viele Menschen über ein Rstaurant schreiben, dann kann ich als Leser aus der Art der verschiedenen bewertungen wesentlich mehr über das Restaurant herauslesen, als wenn nur ein Redakteur oder sogar der Betreiber des Restaurant selbst schreibt.
    Auf dem Handy – und in Zusammenarbeit mit dem GPS-Modul – kann ich so zum Beispiel blitzschnell den nächsten Mexikaner / Italiener / ... in meiner Nähe finden und mit Hilfe der User-Beschreibungen ebenfalls meist sehr treffend herausfinden, ob ich dort zufrieden sein werde. 
  13. (Karten & Routenplaner, Kameras, Uhr)
Die Beispiele ließen sich noch beliebig fort führen. Gerade die letzten beiden zeigen meiner Meinung nach aber auch deutlich, wie durch die Zusammenarbeiteit vieler ein mehrwert für alle entsteht. Sicherlich lassen sich auch ohne das Web 2.0 interessante Musik und gute Restaurants finden. Aber der Bekanntenkreis eines durchschnittlichen

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