Blog-Archiv

Von 2006 - 2011 habe ich hier ein Blog über meine tägliche Arbeit geschrieben.
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Twitter, facebook usw - Erst üben, dann benutzen

15.01.2009
Sie lesen hier einen Artikel im Archiv eines lange geschlossenen Blogs. Die Informationen können also arg veraltet sein.
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Disclaimer: Ich habe lange überlegt, ob ich diesen Eintrag schreibe. Zu selbstverständlich scheint seine Aussage. Aber: Die Wirklichkeit belehrt mich eines besseren.

 

Seit das Superwahljahr 2009 angebrochen ist fragen mich vermehrt wieder Menschen danach, was denn Twitter, facebook, myspace und diese Blogs so sind – ich müsse mich da doch auskennen. (Und ich denke, das ist richtig)

Dabei machen aber viele den Fehler, diese Dienste vom ersten Moment an »benutzen« zu wollen. »Benutzen« im Sinne von: Nutzen herausziehen. Am besten Geldwerten Nutzen und das auch am besten sofort.
Dabei sollte man nicht aus den Augen verlieren: Es handelt sich bei allen diesen Diensten um Plattformen, auf denen sich Menschen treffen. Oder besser: Miteinander kommunizieren.

Und so etwas lässt sich genau so wenig benutzen wie eine volle Kneipe sich benutzen lässt. Aber so etwas ist wahrscheinlich genau so nützlich wie eine volle Kneipe, wenn man offen auf die Menschen zu geht und offen kommuniziert.

Es ist nichts daran falsch, auch Dienste wie Twitter oder facebook im Sinne einer Marken- oder Unternehmenskommunikation gebrauchen zu wollen – ganz im Gegenteil.
Aber um auf den Vergleich mit der Kneipe zurück zu kommen: Auch dort bringt es wenig Freude – und noch weniger Freunde – wenn man sich hineinstellt und einfach nur laut ruft, wie toll man ist. Auch dort kommt es darauf an, zuzuhören und zu kommunizieren. Und das sollte man dann vielleicht etwas langsamer angehen.

Da das Internet ja aber nun einmal alles speichert, was wir dort tun wäre die beste Möglichkeit, erst einmal zu üben. Geht das?

Ja, das geht: Ich kenne im Moment zwei Menschen, die unter einem Pseudonym bei facebook angemeldet sind und dort alles ausprobieren, was geht. Beide werden vermutlich facebook schon in kurzer Zeit in einem höchst professionellen Umfeld nutzen – und ich finde es sehr beeindruckend und äußerst klug, dass die beiden sich dann schon richtig auskennen.

Ich empfehle gerne, sich das zum Vorbild zu nehmen.

 

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