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Farbkalibrierung

11.08.2008
Sie lesen hier einen Artikel im Archiv eines lange geschlossenen Blogs. Die Informationen können also arg veraltet sein.
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Monitor-kalibrierungstool am FlatscreenVielen ist es wahrscheinlich schon einmal passiert: Man hat an den Knöpfen, die der Monitor unten am Rand hat herumgespielt und irgendwie bekommt man das Bild jetzt nicht mehr eingestellt. Und auch im Laden – wenn man an der großen Wand mit den Monitoren vorbeigeht – sieht man, dass zwischen den verschiedenen Monitoren deutliche Unterschiede bestehen.
Wenn man dann noch im Blick behält, dass die meisten Monitore ab Werk so eingestellt sind, dass sie zwar unglaublich scharf und brilliant wirken – darunter aber die originalgetreue Farbwiedergabe leidet kann man sich sicher sein, dass nur die wenigsten Monitore, die an den üblichen Computern angeschlossen sind Farben so darstellen, wie sie gedacht sind.

Problematisch wird das, wenn man zu Hause oder im Büro an so einem typischen Consumer-Gerät eine Drucksache erstellt und die dann ausgedruckt ganz andes aussieht, als man sich das am Monitor gedacht hatte.

Wenn man hingegen fürs Internet gestaltet, so könnte das eigentlich egal sein. Jeder Benutzer kennt ja eh nur seinen eigenen Bildschirm und wird deswegen – mangels Vergleichsmöglichkeit – gar nicht wahrnehmen, dass »Farben nicht stimmen«.

Trotzdem gibt es Techniken, um eine farbgetreue Bildschirmwiedergabe zu erreichen. Interessant ist die außer für den Profi vielleicht für Hobbyfotografen und bestimmt für alle, die ein wenig Grafikbearbeitung an ihrem Computer betreiben wollen.

Technisch funktioniert das – vereinfacht – so: Man hängt sich ein Gerät vor den Bildschirm und startet ein mitgeliefertes Programm. Das Gerät  nimmt die ausgegeben Farben auf und vergleicht sie mit dem, was das Programm losschickt. Aus den Unterschieden wird ein Profil erstellt, mit dessen Hilfe der Monitor ab dann die echten Farben wiedergeben kann.

Aus eigener Erfahrung kann ich – auch für den kleinen Geldbeutel des ambitionierten Hobby-Fotografen – den Spyder von ColorVision empfehlen. Die Kalibrierung geht schnell und man wird unkompliziert durch den Vorgang geführt. Und das Ergebnis lohnt auf jeden Fall.

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