Blog-Archiv

Von 2006 - 2011 habe ich ein Blog über meine tägliche Arbeit geschrieben.
Das hier ist das Archiv.

Biene? Biene!

Biene heißt »Barrierefreies Internet eröffnet neue Einsichten« und ist ein Preis der Aktion Mensch und der Stiftung Digitale Chancen für barrierefreie Angebote im Internet.

Seit vier Jahren können sich Anbieter von Websites, die ihre Seiten besonders aufmerksam auch für die Benutzung durch Menschen mit Behinderung konzipieren für den Preis bewerben.
Dabei sind barrierefreie Seiten nicht nur für Menschen mit Behinderung nützlich - auch der vermeintlich »normale« Benutzer profitiert zum Beispiel von schlanker Programmierung und leichter Sprache.

» Die Preise 2006 gingen an …
» Worum geht es bei der Biene?
» Die Verleihung zum Anhören als Podcast

Werbung für kleine Budgets

Mit Firefox per Du

Die meisten Menschen benutzen zuerst einmal die Software, die sie auf ihrem Computer vorfinden - zum Browsen im Internet also auf Windows-Computern den Internet Explorer und auf auf Mac-Systemen den Safari.

Trotzdem gibt es einige gute Gründe, gerade einen anderen Browser zu nutzen.
Wer sich für den zu Recht beliebten Browser Mozilla Firefox interessiert aber den Umstieg scheut, dem kann man die Anleitung Mit Firefox per Du von Ralph Segert empfehlen.

Die Anleitung Mit Firefox per Du - 11 Kapitel einer Browser-Freundschaft wendet sich an Einsteiger, die wenig Erfahrung mit Browsern und dem Internet haben … Einige Kapitel enthalten zudem kurze Video-Anleitungen.

Zusätzlich gibt es ein Blog, in dem zum Beispiel weitere Video-Anleitungen angekündigt werden.

Oma-kompatibel?

Gerrit van Aaken stellt in seinem Weblog praegnanz.de die These auf: Das Social Web ist definitiv nicht Oma-kompatibel.

Hinter diesem launigen Satz steckt meiner Meinung nach eine Menge Wahrheit.
Während ich auf der einen Seite seit Jahren an anderer Stelle ein Weblog betreibe, selbstverständlich Flickr, del.icio.us, Qype und YouTube benutze und RSS-Feeds meine bevorzugte Nachrichtenquelle sind und längst Zeitung und Fernsehen den Rang abgelaufen haben stoße ich natürlich bei der täglichen Arbeit auch immer wieder - und fast ausschließlich - auf Menschen, denen das alles (noch?) gar nichts sagt.
Und diese Menschen sind natürlich nicht dümmer, sondern vielleicht nur ein bißchen weniger interessiert an neuen Techniken im Internet.
Oder sie haben einfach nicht die Zeit, am Computer immer alles neue sofort mitzunehmen.
Oder sie sind schlichtweg - wie Gerrit schon sagt - des Englischen nicht so mächtig. Oder … - der Gründe gibt es viele.

Bleibt die Frage, was man damit als Webdesigner macht.
In zwei Welten zu leben und die in der Freizeit begeistert ausgereizten »neuen Techniken« vor dem Kunden verstecken, weil der sich ja eh nicht interessiert ist garantiert falsch.
Missionarisch jedem Projekt den Web 2.0 - Stempel aufzudrücken und sich beleidigt ins Schneckenhaus zurückzuziehen, wenn der Kunde sich überfahren fühlt und das nicht schätzt und will ebenso.

Bleibt meiner Meinung nach noch das, was man eigentlich als guter Berater immer tun sollte: Die Möglichkeiten kennen, sie freundlich anbieten und schauen was wann wo paßt.
Hier ein Gästebuch durch artikelbezogene Kommentare ersetzen, da einen RSS-Feed integrieren. Hier ein MashUp einbinden, dort die statische Anfahrtskizze gegen eine Google-Map austauschen.

Ich habe zu Weihnachten an Kunden RSS-Funktionalität für Ihre Site verschenkt. Das ist bestimmt auch »Web 2.0«.

Wie effektiv sind "Corporate Weblogs"?

Corporate Weblogs - also nicht die “privaten Tagebücher”, sondern professionelle Blogs sind noch nicht weit verbreitet. Trotzdem gibt es schon Firmen - nein, besser: Menschen in Firmen, die eben solche schreiben. Es gibt also Vorbilder, man kann verschiedene Gruppen unterscheiden und es entwickeln sich auch Geschäftsmodelle.

An der Rheinischen Fachhochschule Köln entstand die - meiner Meinung nach völlig zu recht mit “sehr gut” benotete - Projektarbeit “Wie effektiv sind Corporate Weblogs?“, die nach einer kurzen aber gründlichen Einführung in die Welt der Weblogs einen sehr umfassenden Überblick über die bestehende Szene sowie über verschiedene Modelle bietet.

Natürlich - immerhin reden wir hier über Web 2.0 - gibt es die Arbeit zum freien Download sowie ein Wiki mit weiterführenden Informationen.

» Blogeintrag zur Projektarbeit
» Wiki

Politische Weblogs - der nächste Versuch

Deutschland tut sich etwas schwerer mit Corporate Blogs - und erst recht mit politischen Blogs.

Beim Werbeblogger stieß ich gerade auf das neue Weblog von Gabriele Pauli (CSU). Und wie er denke auch ich: Diesen Versuch, in der Weblogwelt Fuß zu fassen sollte man im Auge behalten.
Schade, dass sie offensichtlich nur teilweise selbst schreibt und dass man nicht kommentieren kann - aber das kann ja noch kommen.

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