Blog-Archiv

Von 2006 - 2011 habe ich ein Blog über meine tägliche Arbeit geschrieben.
Das hier ist das Archiv.

Muss mich mal bedanken

Meist liest man im Internet im allgemeinen und in Blogs im Besonderen ja hauptsächlich, wenn etwas nicht funktioniert – deswegen möchte ich mich mal ausdrücklich bedanken, weil heute etwas ganz toll funktioniert hat.

Screenshot des FTP-Uploaders Vor ein paar Wochen musste ich mir einen neuen Arbeitsplatzrechner zulegen. Diese an sich uninteressante Tatsache hatte zur Folge, dass ich alle Programme neu installieren musste und mir dabei – die meisten werden es kennen – eine Menge Einstellungen in meinen Programmen verloren gingen. Da der alte Rechner noch eingeschränkt lief konnte ich die meisten retten, aber mein FTP-Programm wollte einfach nicht so, wie es vorher einmal war.

Jetzt ist für mich das FTP-Programm eines der wichtigsten, auch wenn es nur eine einzige Aufgabe hat: Nämlich die Dateien von meinem Arbeitsplatz ins Internet hoch zu laden. Ich hatte mich irgendwann einmal für den FTP-Uploader entschieden und war immer recht zufrieden gewesen – nun wollte ich die Gelegenheit nutzen, mich einmal nach Alternativen umzuschauen.

Kurz: Es gab keine. Jedenfalls keine, die meinen Arbeitsaufwand einerseits und die Gefahr, Fehler bei der Bedienung zu machen nicht mindestens verdoppelt hätten. Ich musste also auf die schmerzhafte Tour lernen, dass ich mich offensichtlich vor Jahren gut entschieden hatte.

Nachdem ich dann gestern fast die komplette Website eines Kunden gelöscht hätte habe ich mich heute Morgen aufgerafft, nach Hilfe zu suchen. Im Forum zum Programm hatte ich schon geschaut, dort gab es keine Hilfe. Also blieb mir nichts anderes über, als mein Problem möglichst genau aufzuschreiben und denHersteller direkt anzuschreiben. Ich muß gestehen, ich habe nicht wirklich mit Hilfe gerechnet – zu oft bin ich da mit fertigen Textbausteinen, die nichts mit meinem Problem zu tun hatten abgespeist worden. Wenn ich überhaupt Antwort bekam.

Heute Morgen aber erhielt ich nach 2 Stunden eine ausführliche Antwort, die mir – nach ca. 15 Minuten weiterer Arbeit – meinen FTP-Uploader wieder mit allen Einstellungen und Projekten zurück brachte. Danke dafür!

Wozu war Twitter noch mal gut?

Notiz an mich selbst, falls mal wieder jemand den Nutzen sozialer Software im allgemeinen, Vernetzung im allgemeinen und den Nutzen von Twitter imbesonderen diskutieren möchte:

In den letzten 72 Stunden lösten sich via Twitter für mich folgende Probleme:

  1. Was mache ich am Samstag Abend?
    Ich besuche das unplugged Abschlusskonzert einer Band, die ich mal gerne mochte. Mit Platz auf der Gästeliste im Dortmunder Konzerthaus.
  2. Wo übernachte ich günstig, wenn ich im Juli in Hamburg auf dem Konzert bin?
    Jetzt habe ich eine Einladung mit Gästebett, Frühstück und Stadtführung
  3. Was tue ich, wenn meine Anti-Spam-Software nicht mehr exakt das tut, was sie soll?
    Ich schaue mir die drei Tipps an, die innerhalb der ersten 5 Minuten nach der Fragestellung ankamen.

Strategien für den Linkaufbau

Suchmaschinenoptimierung ist eines der Schlagworte, die immer im Raum herumschwirren, wenn man im ersten Gespräch mit einem Kunden sitzt. Leider oft erst in der Priorität ganz weit hinten - jedenfalls wenn es um den einkalkulierten Aufwand geht. Dafür in der Priorität ganz vorne, wenn am Ende des Gesprächs beiläufig “Und bei Google will ich natürlich auch ganz vorne stehen, können Sie sich darüm kümmern?” gefragt wird.
Suchmaschinenoptimierung ist ein aufwändiges Geschäft, denn die technischen Voraussetzungen, die ich beim Anlegen der Html-Strukturen schaffen kann sind nur die Grundlage für textliche, redaktionelle Arbeit - und auch für die Arbeit, sich darüm zu kümmern, wie man Links bekommt, die auf die eigene Seite verweisen.

Sasa Ebach schreibt auf akademie.de Tipps, wo man Links bekommt.
Wenn sich eines aus seinen Vorschlägen herauslesen lässt, dann: Probier aus, hab Ideen, sei kreativ.
Und auch, dass es nicht mit dem Hinweis an den Webdesigner getan ist, dass der sich kümmern soll.

Strategien für den Linkaufbau: So bekommen Sie Links auf Ihre Website

(Einer der Tipps könnte übrigens lauten: Bitte Deine Mailingliste um ein paar Links. Denn das hat ja hier auch geklappt)

Eine Art Nachruf

Als ich begann, das Internet nicht nur zu konsumieren sondern auch zu gestalten stiess ich recht schnell auf eine Mailingliste, in der sich eine große Anzahl der deutschen Web-Worker zusammengefunden hatten: die [i-worker]

Über die Mailingliste lernte ich nicht nur viel fachliches, sondern noch viel mehr über die von mir so geschätzte Kultur der gegenseitigen Hilfe und des gegenseitigen Respektes, die man im guten Fall in Mailinglisten erleben kann.
Jahre bevor der Begriff des “Web 2.0″ und der damit verbundenen Schlagwörter von Kommunikation, Vernetzung und User generated Content aufkamen wurde das alles in der Liste schon gelebt.

Gestern habe ich erfahren, dass der Gründer der Liste, Erwin Forner, vielen auch bekannt als der “böse alte Mann des Internet” im Februar bei einem Verkehsrunfall ums Leben gekommen ist. Ich kannte Erwin, der mit seinem Stil das Klima der Liste deutlich bestimmte, fast nur über die Liste, habe nur zweimal mit ihm persönlichen Kontakt gehabt - und trotzdem zeigt mir die Fassungslosigkeit, die ich jetzt spüre, wie nah das Internet einander bringen kann. Nah im positivsten Sinn.

Danke Erwin für die Liste, danke für Mühe und Zeit.

Timing-Probleme

Schön ist es natürlich, wenn eine Plattform von der Größe sevenloads seinen Relaunch quasi live im Blog und via Twitter überträgt. Der Werbeblogger jubelt zum Beispiel …

So entstehen echte Communities BEVOR eine Plattform überhaupt richtig online geht. Durch Aufrichtigkeit. Durch Menschlichkeit. Durch Kommunikation auf Augenhöhe.
Ibo, ich gratuliere euch (auch wenn ich die Plattform selbst noch gar nicht testen konnte).

(Werbeblogger: Sevenloads heutige Corporate Communication)
… und auch ich habe natürlich gelegentlich rübergeklickt und warte gespannt auf die neue Version.

Dumm ist nur, wenn es Kooperationspartner gibt, die das alles mit dem Web 2.0 noch nicht so verstanden haben - und wenn die dann auch noch Besucher mitbringen, die das alles vermutlich noch weniger verstehen.
Aber vielleicht denken die Besucher, die Big Brother - Moderatorin Miriam Pielhau gestern Abend mit großen Worten auf die “völlig neue Big Brother - Website” schickte ja einfach an einen Aprilscherz, wenn sie vor der sevenload-Fehlermeldung stehen:

 

Sevenload-Fehlermeldung auf bigbrother.de

 

Ich persönlich kann mir nur in Ansätzen vorstellen, wie man sich nach 84 Stunden Launch-Stress fühlt (und das reicht mir völlig) und wünsche alles gute!

So wahr, so wahr…

Jeder Kreative, Grafik-Designer und Werber hat sich sicherlich schon einmal gefragt, warum Kunden hin und wieder mal scheinbar die Ambition haben, uns in den Wahnsinn treiben zu wollen.
Nun ja, ich glaube ich habe die Antwort gefunden. Sie müssen »8 ways to drive a graphic designer mad« gelesen haben.

Hier gibt es eine deutsche Übersetzung: 8 Wege, einen Grafik-Designer in den Wahnsinn zu treiben.

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