Blog-Archiv

Von 2006 - 2011 habe ich ein Blog über meine tägliche Arbeit geschrieben.
Das hier ist das Archiv.

Test your color IQ

Im CSS-Tricks-Blog bin ich auf einen interessanten Test gestossen - den Farb-IQ-Test. Es geht darum, in vier Reihen Farbfelder nach dem Farbton zu ordnen – als Ergebnis wird dann ein Wert zwischen 0 (= kein Fehler) und 100 (= ganz schlecht) ermittelt.

Farb-IQ-Test

Ich denke, mit meinem Testergebnis von 4 kann ich vollauf zufrieden sein.

Sehen User das, was wir ihnen anbieten?

Täglich entstehen unzählige neue Websites, täglich arbeite auch ich mit meinen Kunden daran, neue Seiten im Internet bereitzustellen. Ich arbeite an Konzepten, Strukturen, ordne Inhalte an und wir alle zusammen geben uns große Mühe, dem User Inhalte, Angebote und Dienste möglichst bequem nutzbar anzubieten.

Jana Jordis, Rainer Lieser und Thorsten Biedenkapp haben ein Experiment gemacht: Sie haben Menschen auf der Straße gebeten, ihre Lieblingswebsite zu beschreiben, ohne den Namen zu nennen. Das Ergebnis hier im Film:

"Ich sehe was, was Du nicht siehst" from Thorsten Biedenkapp on Vimeo.

Weitere Informationen und Eindrücke im Blog von Thorsten Biedenkapp; gerade diesen Satz finde ich dort persönlich besonders wichtig:

Gerade wenn man als Webworker täglich am Puls der Zeit sitzt sollte man den einfachen Nutzer nicht vergessen und sich bewusst versuchen in dessen Lage zu versetzen. Es ist leicht sich über vermeintlich dumme Nutzer lustig zu machen. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass sich umgekehrt gerade diese Nutzer täglich über dumme Programmierer aufregen, die nicht verstehen wollen, das schicke Features auch benutzbar sein sollten.

How to be a good client

Liebe Kunden, mit dem folgenden Artikel sind Sie natürlich nicht angesprochen - Sie sind die besten Kunden der Welt. Natürlich dürfen Sie sich aber trotzdem gut unterhalten fühlen, wenn es darum geht, was die anderen so alles falsch machen.

Manuela Hoffmann hat ein PDF einer amerikanischen Firma gefunden, in dem die ein paar Regeln sammelt, wie man ein guter Kunde wird:

How to be a good client

Deutsche Gestaltung

Mein Zitat des Tages:

Ich bin fest davon überzeugt, dass wir blöderweise mit der Zeit gelernt haben, dass man nur deutsch gestalten kann. RICHTIG und STRINGENT und KORREKT und überhaupt.

Wer das nicht versteht, schaue sich zum Beispiel mal www.webdesignerwall.com an.

Danke an die werte Kollegin für diesen Denkanstoß!

Noch ein Browser: Chrome

Ausschnitt Programmfenster Google ChromeBei jedem modernen Betriebssystem ist direkt ein Internetbrowser dabei und wenn ich von Alternativen spreche werde ich oft nach dem Grund gefragt. Gründe gibt es da viele: Mehr Funktionen, mehr Sicherheit und »politische« Gründe wie ein gefühlter Widerstand gegen eine Software-Monokultur können da eine Rolle spielen. Und so freue ich mich natürlich, wenn es wieder einen neuen, vielversprechenden Browser gibt.

Gleichzeitig bedeutet ein neuer Browser für mich als Webdesigner selten Freude. Schon jetzt gehört es zum Berufsalltag, eine Html-Seite zuerst möglichst sinnvoll aufzubauen und sich dabei an die Regeln des W3C – quasi der Entwickler von Html – zu halten. Dann beguckt man sich die gerade erstellte Seite in möglichst vielen verschiedenen Browsern auf möglichst vielen Betriebssystemen und beginnt für verschiedene Einzelfälle nachzubessern. Oder besser: Zu verschlimmbessern.
Denn nicht jeder Browser hält sich bei der Darstellung von Webseiten an diese Regeln – und gerade der weit verbreitete Internet Explorer, den viele in seinen verschiedenen Versionen ganz selbstverständlich benutzen ist mit seinen Fehlinterpretationen ganz vorne dabei.

Und jetzt gibt es einen neuen Browser. Google, die Firma, die sich erst durch die Suchmaschine und dann durch immer neue, aufsehenerregenede Webdienste wie Google Mail oder Google Maps einen Namen gemacht hat wirft jetzt auch einen Browser ins Rennen: Chrome

Mein erster Test zeigte zwar keine großen Unterschiede, aber – wie das Webstandard-Blog auch schon vermutet –  die Chancen, dass Google aufgrund seines Bekanntheitsgrades den dritten »großen« Browser herausgebracht hat stehen gar nicht so schlecht. Und spätestens dann werden auch diese kleinen Unterscheide wichtig und die Webdesigner haben wieder einen wichtigen Kandidaten zur Kontrolle.
Die Frage, ob die User Google noch mehr Kontrolle über ihre Surfgewohnheiten geben möchten steht dabei vermutlich bei vielen im Hintergrund, solche – oben ja schon erwähnten – »politischen« Gründe spielen bei den meisten Anwendern ja eher eine untergeordnete Rolle.

Die Benutzung des neuen Browsers wirkt schlüssig und ermöglicht flüssiges Arbeiten, den Eindruck des Webmaster-Blogs, dass es sich um den schnellsten derzeit erhältlichen Browser handelt mag ich unterstützen. Und auch für Entwickler gibt es einige Werkzeuge - ein Blick auf die neue Software lohnt also auch für »normale Benutzer«.

Herunterladen kann man sich Chrome bei Google unter der Adresse www.google.com/chrome. Man erhält einen recht kleinen Installer, der dann das eigentliche Programm herunterlädt und – erster Kritikpunkt – vollautomatisch ohne die Auswahl des Installationspfades und ohne Rücksicht auf die Standards des Betriebssystems auf der Festplatte installiert. Wer flüssig los-surfen möchte kann dabei seine Lesezeichen aus Firefox oder Internet Explorer importieren.

Open-Source Karten

OpenStreetMapAnfahrtsizzen sind wichtig. Sie sind ein ganz konkreter Service für den Besucher und so ein unverzichtbarer Bestandteil einer Website, wenn man Kundenverkehr hat.

Anfahrtskizzen sind aber auch oft teuer. Entweder man muß sie bei einem Kartenabieter beziehen oder lässt sie sich extra anfertigen - beides bedeutet Kosten, die nicht jeder tragen kann oder möchte.

Eine Alternative können Open Source Karten sein, die es in der OpenStreetMap-Datenbank gibt. Die Karten lassen sich laut Lizenz auch gewerblich nutzen - einzig der Hinweis auf Herkunft und die Lizenz muß angegeben werden.

Die verkleinerte Beispiel-Karte oben stammt also – unter CC Share Alike Lizenz – von OpenStreetMap.

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